Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Schön, dass Sie sich für unseren Onlineauftritt interessieren. Als Pfarrer der Pfarrgemeinde Roding und der Expositurgemeinde Trasching heiße ich Sie herzlich willkommen.


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben …? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“.
Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:
Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da.
Das versuchen wir in vielfältiger Weise.
Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Holger Kruschina, Pfarrer

Aus dem aktuellen Pfarrbrief:

Mein Wort an Sie:

In dieser Woche feiern wir das Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus. Vor allem ersterer hat ja mit der Aufgabe als Himmelspförtner auch die des Schleusenöffners und damit des Wetterverantwortlichen zugesprochen bekommen. Nun hat es in den letzten Wochen in unserem Land einige wirklich arge Wetter gehabt, denen Hab und Gut und sogar Leib und Leben zum Opfer gefallen sind. Ich möchte an dieser Stelle einmal als Pfarrer allen Rettungskräften Danke sagen, die bei einer solchen Lage über unsere Stadt hinausdenken und – handeln und Zeit und Kraft für die Hilfe vor Ort opfern.

Das Wetter selber freilich ist weder gut noch böse. Ebenso wenig, wie man Petrus oder gar Gott schlechte Absichten unterstellen darf. Die Natur ist unerbittlich. Ob das der Mensch ist, der einen Käfer zertritt oder der Hagel, der ein Feld zerstört: es ist das gleiche Gesetz. Fast! Nämlich nur dann, wenn der Mensch ohne Absicht handelt. Ansonsten muss sich unsere Spezies die Frage gefallen lassen, was unser Anteil an der zerstörerischen Kraft des Wetters ist.

Was aber bringt dann auf der anderen Seite die Bitte um ein gedeihliches Wetter? Nun, ich will ein wundersames Eingreifen Gottes nicht verleugnen – aber das ist im Verhältnis eher der Giebel des Hauses – den Rest bauen zunächst wir mit seiner Hilfe: Wir erkennen durch das Gebet, was unser Anliegen, was wichtig ist und wo wir selbst auch im Handeln verantwortlich sind. Wir entwickeln eine Haltung der Achtsamkeit und der Dankbarkeit, weil wir einsehen, dass „gedeihliche“ Lebensumstände eben keine Selbstverständlichkeit sind. Wir werden verantwortungsbewusst und solidarisch mit denen, die es nicht so gut haben. Wenn wir all das in der Fürbitte um Segen getan haben und geworden sind, dann sind wir auch reif für die Wunder Gottes. Ihn dagegen zum Regenmacher zu degradieren, zeugt eher von religiöser Unreife.

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina