Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Schön, dass Sie sich für unseren Onlineauftritt interessieren. Als Pfarrer der Pfarrgemeinde Roding und der Expositurgemeinde Trasching heiße ich Sie herzlich willkommen.


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben …? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“.
Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:
Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da.
Das versuchen wir in vielfältiger Weise.
Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Holger Kruschina, Pfarrer

Aus dem aktuellen Pfarrbrief:

Mit großem Hallo wurde in den letzten Tagen die Elb-Philharmonie in Hamburg eröffnet. Aus den ursprünglich geplanten knapp 80 Millionen sind über 700 geworden. Schwamm drüber. Ich hab mir vor diesem Hintergrund noch einmal ein Youtube-Video angeschaut, dass das Bistum Limburg online gestellt hat, und in dem ein rund zehnminütiger Rundgang durch den „Protzbau“ möglich ist. https://www.youtube.com/watch?v=OfpL6eLpTL8 Edel. Muss man sagen. Das wäre sicher auch billiger gegangen – aber „protzig“? Das Urteil ist halt schon auch oft vom Blickwinkel abhängig. Richtig: der Kirche steht Bescheidenheit gut an. Gelder sollten zunächst für Menschen, noch mehr: für Arme verwendet werden. Dasselbe gilt aber auch für den Sozialstaat und sogar für jeden einzelnen von uns. Jedes Auto, jedes neue Kleidungsstück, jeder Urlaub – sprich alles nicht Lebensnotwendige müsste demnach hintan stehen - zunächst sind die Armen dran... – oder?

Nun, das ist etwas überspitzt – aber es trifft den Kern. Bevor man urteilt, sollte man alle Faktoren bedenken. Der Haushalt einer Diözese z.B. weist mittelbare (etwa Caritas und kirchliche Hilfswerke) und unmittelbare (Zuschüsse an andere Ebenen, z.B. die Pfarreien) Unterstützung aus. Darüber hinaus geht ein guter Teil in die Infrastruktur: in Arbeitsplätze und Ausstattung. Man kann von der Kirche ein Plus an Engagement in diese Richtung erwarten – sie muss aber als Teil dieser Gesellschaft nicht in irrationaler Selbstlosigkeit im krassen Gegensatz zum oftmals egoistischen Rest stehen.

Interessant finde ich folgenden Link auf der Homepage des Bistums Regensburg zum renovierten Haus Johannisthal:

https://www.zahlengesichter.de/administration/johannisthal/

Ein Textauszug: „Vor allem Granit und Weichholz kamen zum Einsatz, inspiriert durch Bautraditionen der Region. Fast 30 Handwerksbetriebe unterschiedlicher Gewerke wurden unter Vertrag genommen, die allesamt in der Oberpfalz ihre Adressen haben. So waren mehr als 100 Handwerker im Einsatz, als der mittlere Teil des Dorfes abgerissen und neu errichtet worden war. Bei 17 Millionen Euro wurden die Baukosten gedeckelt, rund zwei Drittel der Ausgaben kamen den Handwerksbetrieben in der Oberpfalz zugute. (...) 20 Menschen finden hier dauerhaft Arbeit.“

Ich weiß nicht, wie das in Hamburg oder in Limburg war, aber ich finde: wir müssen uns als Kirche zwar selbstverständlich erklären – aber wir müssen uns nicht für alles rechtfertigen.

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina