Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Schön, dass Sie sich für unseren Onlineauftritt interessieren. Als Pfarrer der Pfarrgemeinde Roding und der Expositurgemeinde Trasching heiße ich Sie herzlich willkommen.


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben …? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“.
Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:
Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da.
Das versuchen wir in vielfältiger Weise.
Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Holger Kruschina, Pfarrer

Aus dem Pfarrbrief:

„Treffen sich drei Engländer, reden sie über das Wetter; treffen sich drei Franzosen, trinken sie ein Glas Wein – treffen sich drei Deutsche, gründen sie einen Verein!“

Dieses Bonmot sagte ich gern als Einleitung, solange ich – neun Jahre lang – selbst hauptamtlich Verbändeseelsorger war. In der Tat dürfte es kaum ein Land geben, in dem so viele Menschen sich durch Mitgliedschaft in einem Verein verbindlich ehrenamtlich engagieren. Das hat neben kulturellen auch historische Gründe, deren einer die Zeit der Restauration nach den napoleonischen Kriegen ist. Die Karlsbader Beschlüsse wollten möglichst viel von der Uhr zurückdrehen, die die Französische Revolution vorgehen hat lassen. Politische Betätigung war eingeschränkt – da entstanden allerhand „unverdächtige“ Vereine, die vor allem Gesang, Kultur oder Sport pflegten. Auf dieses Mittel griff man eine Generation später auch nach der Märzrevolution von 1848 zurück, die den Herrschern zumindest ein Stück mehr Parlamentarismus abgetrotzt hatte. Was in der Zivilgesellschaft Früchte trug, machten sich auch engagierte Christen im Blick auf die Verknüpfung von Glaube und Leben zunutze. In dieser Zeit entstanden Arbeiter- und Gesellenvereine.

Ein untrügliches Gespür dafür hatte der einstige Schuster Adolph Kolping, der mittlerweile Priester war. Auf seine Initiative hin gründeten sich von 1846 bis 1866 200 solcher Gesellenvereine. 1868 war das auch in Roding der Fall – vor nunmehr 150 Jahren. Liest man die Geschichte der Rodinger Kolpingsfamilie in der Pfarrchronik von 1996 nach, dann zeigt sich ein stetes Auf und Ab, mal durch äußere Widrigkeiten wie den Ersten Weltkrieg oder den Nationalsozialismus, mal durch den internen Wechsel an Personen und verschiedener Neuausrichtungen und Aufbrüche.

2018 haben wir eine aktive und rührige Kolpingsfamilie – die die ganze Gemeinde zur Feier des Jubiläums an diesem Sonntag einlädt!

 

Ihr Pfarrer und Kolpingbruder

 Holger Kruschina