Alternative zur ausfallenden Feier: Angebot für Vereine in der Advents- und Weihnachtszeit

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Liebe Verantwortliche unserer Vereine,

schwere Monate liegen hinter Ihnen und uns allen: Vieles, was Sie in besonderer Weise in Ihrer Gemeinschaft geplant hatten musste radikal angepasst, oft sogar ganz gestrichen werden. Einmalige Ereignisse wie Jubiläen, auf die Sie sich intensiv vorbereitet und gefreut hatten, sind sang- und klanglos hinter dem einen Wort verschwunden: Corona.

Aber auch der „Jahreskreis“, regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen oder eine Jahreshauptversammlung waren – wenn sie nicht in den glücklichen Sommermonaten Platz gefunden haben - und sind jetzt erst recht wieder unmöglich. Zu diesen lieben und wichtigen Gewohnheiten zählen auch die zahlreichen Jahresfeiern in der Advents- und Weihnachtszeit. Sie sind in der Regel nicht nur mit einem gemütlichen Beisammensein, Ehrungen, Totengedenken oder Neuaufnahmen verbunden, sondern auch mit einem „besinnlichen Teil“.

Hier möchte ich anknüpfen und Ihnen anbieten: das muss auch in 2020 nicht zur Gänze ausfallen!

Gottseidank haben wir im Unterschied zum Lockdown im Frühjahr die Möglichkeit, uns gottesdienstlich weiterhin zu versammeln. Das hat zum einen den Grund, dass die „religiöse Versammlungsfreiheit“ ein im Grundgesetz geschütztes Gut ist, das im Abstand zum radikalen Eingriff im Frühjahr, anders eingeordnet wird. Zum anderen hat es aber auch damit zu tun, dass sich unsere Kirche so vorbildlich an Hygienemaßnahmen gehalten hat, dass in den letzten sechs Monaten kein einziger Fall eines Ausbruchs von Corona im Zusammenhang mit einem Gottesdienst nachgewiesen werden konnte.

Dies alles bedenkend, möchte ich Ihnen ein Angebot machen:

Lassen Sie Ihr Vereinstreffen am Ende des Jahres nicht ganz ausfallen! Kommen Sie in unsere Kirche, je nach Größe und Aktionskreis Roding, Trasching, Wetterfeld, Obertrübenbach oder das Heilbrünnl. Geben Sie Ihrem Verein, Ihrer Gemeinschaft die Gelegenheit, wieder einmal beisammen zu sein. Wir gestalten mit Ihnen und für Sie eine Andacht: mit einem Wort aus der Heiligen Schrift, einem Impuls, einem Gebet. Wir können mit unserer Orgel instrumental einen schönen Rahmen setzen oder auch gemeinsam 2-3 Lieder singen. Fragen Sie doch aber auch gern bei unseren Musikensembles in der Region nach, z.B. für eine kleine Bläsergruppe mit besinnlichen Weisen. Auch die Musikerinnen und Musiker haben eine Durststrecke und sind vll. froh (für wenig Geld) wieder einmal zum Einsatz zu kommen. Ähnlich denke ich an unsere einheimischen Geschäfte und Wirte: Vielleicht mögen Sie einen Stollen, ein Gebäck, ein Wurstrad etc. für jedes Ihrer Mitglieder bestellen, einzeln verpackt und hygienisch abzugeben, als Mitgebsel für daheim – oder auch ein Gutschein in Höhe etwa des Betrages, der normalerweise bei der Feier pro Mitglied angefallen ist, für einen Wirtshausbesuch in einem unserer Gasthäuser. Die Geschäftsleute werden es Ihnen danken!

Es steht nichts dagegen, dass sich ein Vertreter des Vorstandes in der Feier auch noch mit persönlichen Worten an die Gemeinschaft wendet, dass man verdiente Mitglieder ehrt, neue begrüßt und der Verstorbenen mit Namen gedenkt, ein Licht für sie entzündet und für sie betet. Einzig der „Wehrmutstropfen“, den Sie bei der Einladung klar benennen müssen und für den wir als Kirche nicht verantwortlich sind: ein nicht den Vorschriften entsprechendes Treffen davor oder danach ist natürlich nicht möglich – aber der Rest eben schon! Egal ob werktags oder am Wochenende: wir finden sicher eine Lösung zu Tag und Uhrzeit. Bitte zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden. Gerne unter der Telefonnummer 1302 oder unter meiner privaten Emailadresse hkruschi@tcrz.net Dieses Angebot gilt für ALLE Vereine, nicht etwa nur die kirchlichen, und unabhängig von Ihrer Konfession, sofern Sie mit der Feierform einverstanden sind.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

P.S. Vereinsvertreter, von denen mir eine Emailadresse vorgelegen hatte, haben diese Nachricht bereits erhalten.