Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“. Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:

Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da. Das versuchen wir in vielfältiger Weise. Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Aus dem aktuellen Pfarrbrief Roding

Mein Wort an Sie

Nun also endlich wieder ein Lockerungsschritt auch für uns als Kirche. Die meisten werden es in Bezug auf die Liturgie spüren, aber es ist auch mit Blick auf unsere Gremien und sonstigen Aktivitäten wichtig, dass man sich wieder treffen und Gemeinde gestalten kann! Am 17.6. kommt der Pfarrgemeinderat nach vielen Monaten endlich wieder zusammen. Beim Schreiben dieser Zeilen habe ich gerade die Meldung vom Rücktrittsangebot Kardinal Marx‘s „im Gnack“ und denke mir: klar bin ich hier der Erstverantwortliche, aber wir haben so viele „Macher/innen“ in unserer Gemeinde und auch viele Wege der offenen und ehrlichen Kommunikation, dass ich Kirche-Sein vor Ort nicht scheue und wir uns auch nicht zu verstecken brauchen. Dennoch: Es braucht eben die Regelmäßigkeit, auch und gerade in den Beratungen und Begegnungen, damit so ein Klima herrscht. Darum freue ich mich auf den wieder beginnenden Austausch „in Präsenz“.

Zur Liturgie ist aktuell nur eine Neuerung angekündigt, die aber schon in den nächsten Wochen auch eine Erweiterung erfahren könnte: Wir dürfen wieder singen, allerdings mit Maske und weiterhin auf Abstand.

Nun sind wir uns alle im Grundsatz einig, dass die Maßnahmen richtig waren und sind, auch wenn man über manches Detail grübeln kann: Dass nun in Gaststätten innen wieder an den Tischen gesessen werden darf, ist sicher angesichts der niedrigen Zahlen eine gute Entscheidung für die Wirtschaft und die Besucher. Was an eineinhalbstündigen Dauergesprächen aber weniger „gefährlich“ sein soll als an einer gottesdienstlichen Versammlung mit nur zwischenzeitlichem Reden, Singen, ansonsten aber Schweigen erschließt sich mir nicht. Wenn sich dort nun wieder zehn Menschen aus unterschiedlichen Haushalten an der Aiwanger-Tafel versammeln dürfen, begreife ich nicht ganz, warum es am Tisch des Herrn noch Dauer-Abstand und Dauer-Maske braucht. Nun ja… es wird schon noch werden ?

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina