Wir wollen Frieden!

*** Mittwoch, 24.8. um 19.00 Uhr wieder ökumenisches Friedensgebet in der evangelischen Kirche ***

Alle Menschen guten Willens schauen mit großer Betroffenheit auf die Eskalation des Unrechts und der Gewalt auf unserem Kontinent. Während wir die große Politik nicht beeinflussen können, können wir sehr wohl etwas tun! Gerade die kirchlichen Hilfswerke: Caritas und RENOVABIS verfügen über ein starkes Netzwerk und eine Infrastruktur vor Ort, über die materielle und finanzielle Hilfe geleistet werden kann. Die Not besteht weiter!

Hier können Sie sich informieren, wie Sie helfen können:

https://bistum-regensburg.de/news/in-der-ukraine-ist-krieg

https://www.renovabis.de/projekt/hilfe-fuer-vom-krieg-traumatisierte-menschen-in-der-ukraine

 


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“. Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:

Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da. Das versuchen wir in vielfältiger Weise. Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Aus dem aktuellen Pfarrbrief Roding

Mein Wort an Sie

Seit Mitte Juli ist die Quelle, die den Kirchenbrunnen unserer Wallfahrtskirche speist, versiegt. Wer jetzt noch faselt, dass es an der Technik liegt, dem ist nicht mehr zu helfen: unsere Natur trocknet aus! Ja: wir kennen erdgeschichtlich Warm- und Kaltzeiten. Ja, es hat auch früher schon heiße Sommer und milde Winter gegeben. Aber was sich da in den letzten 20 Jahren aufsummiert, ist mit geologisch-meteorologischen Argumenten nicht mehr weg zu argumentieren, sondern haus- sprich: menschengemacht.

Weit über die fassbaren gut 350 Jahre entsprang am Brünnl-Berg eine Quelle, die als Viehtränke genutzt und dann zum Heilbrunnen wurde. Dass sie jetzt versiegt, ist eine Schande für unsere Generation, die im Gegensatz zu unseren Vätern und Müttern nicht nur verursacht, sondern auch darum weiß!

Am Beginn meines zwölften Dienstjahres bewegt mich aber auch der Gedanke, ob unsere Art, als Gesellschaft immer verantwortungs-loser, kurzsichtiger und egoistischer zu leben, auch damit zusammenhängt, dass viele sich keinem Gott mehr verantwortlich wissen. Dass man keinen Gedanken an ein „Danach“ ver-schwendet – egal ob es die Kinder dieser Welt sind oder das eigene mögliche Leben nach dem Tod.

Wer lässt sich denn schon daheim regelmäßig von Gott in seinem Wort ansprechen, indem er ohne Liturgie die Bibel liest? Wer verschwendet denn regelmäßig Gedanken an die Nöte dieser Welt über die Tagesschlagzeilen hinaus, wenn er nicht im kirchlichen Gebet und Gedenken (sonn-)täglich Fürbitte hält? Wessen privates Gebet wird denn nicht immer einsilbiger und löchriger, wenn er sich nicht immer wieder in die Gebetsgemeinschaft einschwingt? Es müssen nicht wir sein! Kirche hat genug Grund, sich an die Brust zu klopfen – aber wer ist es dann?

Ich sage das alles nicht gegen die Menschen, die sich „verabschiedet“ haben, Niemals könnte ich ihnen als Ganzes unterstellen, dass sie keine Guten sind! Aber sorgen darf ich mich um sie.

Darum mein Wunsch, mein Wort an Sie: halten wir zusammen, machen wir es nicht nur gut, sondern besser! Nicht um unser, sondern um des Heiles Willen: dem der Menschen und der ge-knechteten Schöpfung.

Und um Gottes Willen.

Tun wir alles, dass die Quellen wieder sprudeln.

 

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina

 

In den Sommerferien gelten auch wieder ein paar Änderungen:

Die Pfarrbriefe erscheinen als Doppelnummern und werden noch im Juli gedruckt – bitte beachten Sie Änderungsansagen auf der Homepage oder in den Zeitungen!!! Die Doppelnummer 35/36 erscheint zum 28.8. und muss bis 21.8. zur Druckerei. Messintentionen können entsprechend nur eingeschränkt zu einem festen Termin angenommen werden!

Das Pfarrbüro ist durchgehend besetzt, allerdings nicht die ganzen sechs Wochen auch an jedem Nachmittag. Genaueres erfahren Sie auf der Homepage – oder rufen Sie einfach kurz an und erkundigen sich, ob an diesem Nachmittag jemand da ist.

Die Gottesdienste werden reduziert: In WEF und TRA/Zimmering entfallen die Werktagsmessen, in OTR entfällt die Sonntagsmesse.

Pfarrer und Kaplan haben jeweils drei Wochen Urlaub. Kpl. Neumann in den ersten beiden und der letzten Ferienwoche, Pfr. Kruschina nach dem großen Heilbrünnlfest. Wochenends ist er aber (eingeschränkt) da.