Die Pfarrei Roding

Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“. Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:

Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da. Das versuchen wir in vielfältiger Weise. Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Aus dem aktuellen Pfarrbrief Roding

Mein Wort an Sie

Vor wenigen Wochen habe ich an dieser Stelle von der Arbeit der Caritas berichtet. Im Oktober bitten wir ein zweites mal um eine großzügige Spende. Durch die Arbeit unseres Sachausschusses Mission-Entwicklung-Frieden, können wir auch in diesem Fall zwei „Töpfe“ bedienen.

Seit vielen Jahren unterstützt der Sachausschuss mithilfe Ihrer Spenden dauerhaft und zuverlässig verschiedene Hilfsprojekte in Afrika und Osteuropa. Hinzu kommen immer wieder Einzelunterstützungen, etwa für Argentinien oder Peru. Neben dem jährlichen Fastenessen und der Maiandacht, sowie dem Verkauf von Missionsbroten und Eine-Welt-Waren, ist es der alle drei Jahre stattfindende Adventsbasar, der für ein entsprechendes „Einkommen“ sorgt. Unser Missionsausschuss bemüht sich auch um Öffentlichkeit, z. B. in Form von Vorträgen, um für das Anliegen der Mission Aufmerksamkeit zu schaffen.

Mission bedeutet, den Glauben lebendig vorleben, indem man den Menschen beisteht. Mission ist lebendige „Predigt“. Wo aus dem Geist Christi heraus geholfen wird, da wird auch sein Evangelium lebendig. Es geht nicht darum Menschen „zu kaufen“ oder zum Glauben zu zwingen! Dennoch ist die Hilfe untrennbar mit der Verkündigung verbunden.

Wenn Sie die großen und kleinen kirchlichen Hilfswerke mit Ihrer Spende unterstützen, dann sorgen Sie für eine ganzheitliche Hilfe, nicht nur für materielle oder nur für geistliche.

Die Kirche hat dabei im Vergleich zu privaten oder staatlichen Kanälen einen unbezweifelbaren Vorteil: Sie kann überall auf der Welt auf eine funktionierende Infrastruktur zurückgreifen. Auch Länder, in denen die katholische Kirche in der Minderheit ist, sind in Diözesen aufgeteilt und verfügen über eine Netz aus Pfarreien. Während private Vereine oft nur eine Andockstelle haben oder dieses Netz mühsam aufbauen müssen, gehen staatliche Hilfen meist über staatliche Strukturen vor Ort, die leider oft von Korruption durchdrungen sind.

Es wird auch bei der Kirche nicht immer alles garantiert werden können, Geld verführt immer. Aber im Großen und Ganzen können wir uns auf unseren Vorteil verlassen.

Nicht umsonst greift auch der Staat gern auf diese zuverlässigen Kanäle zurück! Deutsche oder Europäische Entwicklungshilfe arbeitet gerne mit kirchlichen Anbietern zusammen: Sie bringen einen Teil der Hilfe selbst ein, verfügen über langjährige Erfahrung und gute Kontakte und stellen die Infrastruktur, so dass hierfür kein Spendengeld verwendet werden muss.

Es ist heutzutage leicht, sich über das Internet darüber ausführlich zu informieren. Auch auf diese Arbeit können wir als Kirche stolz sein und brauchen sie uns nicht schlecht reden lassen!

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina.