Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“. Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:

Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da. Das versuchen wir in vielfältiger Weise. Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Aus dem aktuellen Pfarrbrief Roding

Mein Wort an Sie

Mein Blick fällt aus dem Fenster. Alles ist wunderbar grün. Ich fahre an den Feldern entlang: Das Korn treibt aus, die Böden dunkelbraun. Die Sonne scheint und es fällt immer wieder Regen – wie gesegnet sind wir bisher, wenn ich an trockene Jahre denke, die zuletzt immer mehr wurden – und wohl auch in Zukunft werden. Wie selbstverständlich nehmen wir die vollen Regale, die monatliche Lohnüberweisung: Mangel leiden auch bei uns Menschen, echten Hunger aber muss niemand leiden. Das Benzin könnte dreimal teurer werden und es gäbe noch genügend, die trotzdem mit Spritschluckern auch 500 Meter mit dem Auto zurücklegen. Von den ein bis zwei Millionen Flüchtlingen rund um den Sommer 2015 ist unser Staat nicht kaputt gegangen und auch die bislang rund 700.000 Ukrainer haben wir untergebracht. Und bei uns ist Frieden!

Danke ist nicht nur ein Wort für den Herbst, das ist eine Vokabel, die wir mehrmals täglich benutzen dürfen. Gleichzeitig wissen wir um die Unsicherheiten: Auch in einem hervorragendem Gesundheitssystem kann sterbenskranken Menschen nicht geholfen werden. Das gute Miteinander in Familie und Gesellschaft haben wir nur zum Teil in unserer Hand und: wo das Wetter schon immer ein unsicherer Faktor war, wird es durch den Klimawandel nicht besser. Nun beten wir auch fleißig für den Frieden: je mehr und je länger, umso mehr kann in den Herzen der Wille wachsen, Gottes Geist wirken zu lassen.

Ich lade Sie zu den Bittgängen und Bittmessen ganz herzlich ein – sie sind topaktuell!

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina