Das Pfarrbüro ist bis 21. August nur vormittags geöffnet!

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten!

Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“. Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:

Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da. Das versuchen wir in vielfältiger Weise. Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Aus dem aktuellen Pfarrbrief Roding

Mein Wort an Sie

Als ich am 18. März meinen Newsletter gestartet habe, war dies der Tatsache des Shut- und Lockdowns geschuldet, der jeden Tag eine neue Einschränkung und die gewöhnliche Kommunikation damit in vielen Bereich zum Erliegen brachte. Nach wie vor sind Newsletter und Homepage wich-tig, denn Corona ist beileibe nicht „vorbei“.

Wenn ich das hier schreibe, dann tu ich es in dem Bewusstsein, dass es erst in zwei Wochen im Druck erscheint – und was sich in zwei Wochen alles ändern kann, haben wir zur Genüge erlebt! Ich meine dennoch nicht, dass es allzu überholt sein wird. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren: die Urlauber und der bundesdeutsche Rest verursa-chen keine zweite Welle, man findet he-raus, dass Aerosole nix machen, man hat rascher als gedacht ein Medikament und eine Impfung, das Virus mag das deut-sche Sommerwetter nicht etc., aber ...

Es muss bei einer zweiten Welle nicht wieder zu einem Totalausfall kommen. Es könnte auch sein, dass bestimmte Vorschriften zunächst erst mal wieder verschärft werden. Bei uns in der Kirche etwa wieder ein größerer Abstand und der Dauereinsatz der Maske, oder ein striktes Verbot des gemeinschaftlichen Singens bzw. wieder eine zeitliche Begrenzung. Da ich vom Optimum realistischerweise nicht ausgehe und das pessimistische Szenario nicht erhoffe, muss ich nach drei Monaten Gottesdienst mit Corona-Einschränkungen Folgendes wiederholen:

In den Kirchenbänken sind nur die markierten Plätze zu belegen.
Zu allen, die nicht aus dem gleichen Hausstand sind, ist beim Sitzen und beim Gehen der Mindestabstand einzuhalten, derzeit 1,5 m
Bei der Kommunionausteilung gibt es nur eine Schlange, keine zwei neben-einander. Auf keinen Fall darf es „Gegenverkehr“ geben. Ältere Menschen oder Menschen mit einer eingeschränkten Gehfähigkeit sollen in der ersten Reihe Platz nehmen oder, wenn sie nicht außenrum laufen können, am Sitzplatz bleiben und geistlich kommunizieren.
Es gibt keine Mundkommunion.
Die Maske kann am Platz abgelegt werden, muss aber nicht; evtl. ist Sie bei längerem Gesang sogar erneut zu empfehlen.
Beim Betreten (und beim Verlassen) soll man sich die Hände desinfizieren.
Halten Sie sich wenn immer möglich an Ihre Buchstabengruppen und nutzen Sie dazu auch die Alternativen in den Filialen bzw. in der Stadtpfarrkirche.
Bleiben Sie von vorneherein daheim, wenn Sie sich krank fühlen!
Unterstützen Sie den Ordnerdienst durch Ihre Adresszettel, rechtzeitiges Erscheinen und folgen Sie seinen Anweisungen!
Schließlich: Wenn Sie das persönlich alles für übertrieben und überflüssig halten, dann verunsichern Sie nicht andere durch Ihr Verhalten oder Ihre Äußerungen. Nehmen Sie Rücksicht!
Durch unser Hygienekonzept schützen wir uns und andere und die so lieb gewonnene Möglichkeit, wieder miteinander Gottesdienst zu feiern. Selbst wenn ich mir persönlich vermeintlich sicher bin, nicht erkrankt zu sein, sollte ich mich so verhalten, dass niemand zur Laschheit verleitet wird und dadurch vielleicht eine Gefahr entsteht. Ich glaube felsenfest daran, dass Gott uns durch diese Zeit führt und uns schützen wird. Er hilft seiner Schöpfung – es ist aber nicht seine Aufgabe unseren Leichtsinn, unsere Ignoranz, unseren Egoismus, unsere Verantwortungslosigkeit und – pardon – unsere Dummheit zu verhindern.

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina.