Corona-Ticker der Pfarrei Roding

Möglichkeit des Empfangs der Eucharistie am Osterfest

3.4.2020

Wenn auch Staat und Kirche Gottseidank zum Wohl aller an einem Strang ziehen, so mache ich mir natürlich auch Gedanken darüber, wie gerade an Ostern das Eucharistische Fasten zumindest unterbrochen werden könnte.

In der Zivilgesellschaft sind nach wie vor einige wichtige Dinge erlaubt., So die Besorgung von Lebensmitteln unter Wahrung des 2 m Abstandes und der gegen-seitigen Rücksichtnahme, etwa durch freiwilligen Mundschutz der Einkaufenden oder durch transparente Sicherheitswände an den Tresen und Kassen. Ebenso erlaubt ist der ehrenamtliche oder hauptamtliche Einkaufs- und Lieferdienst an die Haustür, ebenfalls unter Wahrung der Hygienemaßnahmen.

Dies im Hinterkopf habe ich mir gedacht: warum „Krankenkommunion“ nicht weiter denken in einer Zeit, in der alle irgendwie unter dieser Krankheit „leiden“. Ich habe daher unsere Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer um ihre Unterstützung und „Fachkompetenz“ gebeten, denn sie alle haben bei der Übernahme des Dienstes und in den entsprechenden Schulungen auch die Möglichkeit bedacht, Kranken die Kommunion nach Hause zu bringen.

Auch mit der Polizei habe ich gesprochen und grünes Licht bekommen! herzlichen Dank dafür!

Hiermit starte ich einen Aufruf an „Hausgemeinden“, sich zu melden, wenn sie am Ostersonntag (bei großem Interesse auch noch am Montag) zu einem Wortgottesdienst/Andacht daheim die Kommunion wünschen. Entsprechend einer Liste und der Zahl der Kommunionen werden dann unsere Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer ausgesandt. Das heißt: diese kommen in die Kirche, nehmen in einem unserer Gefäße die Kommunionen mit und bringen sie zu Ihnen heim! Angedacht wäre, dass die Familien vor oder in der Haustür ein Tischchen hinstellen, es vll. schmücken (Blumen, Kerze) und ein „kostbares Gefäß“ darauf stellen, in dass sie die Zahl der Kommunionen geben. Das Gefäß sollte aus abwaschbaren Material sein, etwa Glas, Porzellan, Metall und – wie alle liturgischen Gegenstände „von edler Einfachheit“ sein, keinesfalls eignet sich eine „Plastikschüssel“! Der Abstand zu den Bewohnern bei der Übergabe sollte die berühmten zwei Meter betragen. Gemeinsam könnten Sie noch ein Vaterunser beten, dann fahren unsere Helfer zum nächsten Haus. Die Familien erhalten von mir Anleitung, wie sie feiern können. (s. unten). Nach der Feier und dem VOLLSTÄNDIGEN Verzehr aller Hostien, spülen Sie bitte das Gefäß mit klarem Wasser und geben dieses in die Erde (Garten oder auch Blumentopf), keinesfalls in den Ausguss! Leider können wir unter den gegebenen Umständen die Kommunion wohl nicht zu eindeutig zur Risikogruppe zählenden Mitschwestern und -brüdern bringen. Den regulären Krankenkommunikanden und älteren Alleinstehenden habe ich zu Ostern einen eigenen Brief geschrieben.

Bitte melden Sie sich per Email oder Telefon bis Karsamstag 18.00 Uhr: Name, Adresse, Telefonnummer für Rückfragen, Anzahl der Mitfeiernden / der Hostien. Sie können einen UNGEFÄHREN ZEITRAUM angeben, an dem Sie zu Hause warten und zwar am Ostersonntag zwischen 8.30 Uhr und 11.00 Uhr oder zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr. Einen exakten Zeitpunkt können wir leider nicht nennen! Wenn dieser Dienst von Vielen angenommen wird, könnte es sein, dass wir noch den Ostermontag dazu nehmen, dann werden Sie aber angerufen!

 

-          Mitfeier eines Radio- / Fernsehgottesdienstes und Verzehr der Kommunion an entsprechender Stelle.

-          Mitfeier der Aufzeichnung der Osternacht unter www.pfarrei-roding.de und entsprechend

-          Eigene Feier anhand des TE DEUM

-          Eigene Feier anhand einer Vorlage aus der Kirche oder aus dem Internet, z.B.

https://www.bistum-regensburg.de/fileadmin/redakteur/News/PDF/200401_Hausgottesdienst_Ostern_mit_Speisensegnung.pdf

 


2.4.2020

Für das Oster-Tauf- und Segenswasser gab es schon eine Idee, nämlich kleine Schraubgläser herzurichten, in die wir/der Mesner dann das Wasser füllt, damit eben nicht alle Leute einzeln reinlangen oder das Schöpfgefäß benutzen müssen. Also: alle Schraubgläser von Feigensenf bis Gurke können verwendet werden. Wenn Sie sich am Ostersonntag zur Kirche aufmachen und Weihwasser holen wollen, stellen Sie bitte mindestens ein sauberes Schraubglas in eine Box neben der Sakristei. Mindestens, weil wir a) auch anderen die Möglichkeit geben wollen, die kein Glas haben oder bringen und b) weil Sie dann sicherer auch ein volles wiederbekommen. Wer trotz allem am Sonntag leer ausgegangen ist, soll sich bitte bei uns melden und wir liefern nach. MINDESTENS bedeutet aber bitte auch, dass jetzt nicht jeder in seiner Großzügigkeit 20 Schraubgläser bringt, sonst haben wir ein anderes Problem :-)

Seit heute liegen neben den Pfarrbriefen auch die kleinen Bücher aus: TE DEUM
Mit diesem Büchlein haben Sie alle Texte der Gottesdienste für die Woche vom Palm- bis zum Ostersonntag: Die Passionen am Palmsonntag und Karfreitag, die Lesungen der Osternacht. Gebete, Fürbitten und kurze Meditationen. TE DEUM liefert Ihnen einen Kreuzweg und mehrere Gebetsimpulse für JEDEN Tag. Das Buch kostet 5 EUR – bitte geben Sie das Geld in den Opferstock.

 


Ein Netz, dass sich Gemeinde nennt

26.03.2020

Vor einigen Tagen schon wurde im Newsletter und wird nun auch im Pfarrbrief dazu eingeladen: Bitte schicken Sie uns per Post oder Email ein Bild von sich, der Hausgemeinschaft, der Familie, gern auch ein von den Kindern gemaltes Bild oder eine Karte mit Ihrem Namen - selbstverständlich alles unter Wahrung Ihres Datenschutzes. Wenn nicht elektronisch dann gern bereits auf Kartonpapier, in den Briefkasten Pfarrhof oder in der Kirche einfach bei der Sakristei ablegen. Wir möchten die Karten zum Netz verbinden, damit alle sehen: wir sind Gemeinde, wir sind da!


23.03.2020

Viele von Ihnen bringen normalerweise während der Messe in Stille ihre Anliegen vor den Herrn. Sie sind – wenn Sie so wollen – Teil der „unsichtbaren Gabenbereitung“. Gerne würden wir diese Anliegen mit in die Messe nehmen. Wir bitten Sie – unter Wahrung Ihres Persönlichkeitsschutzes – Ihre Anliegen und Gebete per Mail an uns zu senden, per Post oder bei einem Spaziergang in den Postkasten Pfarrhof. Auch in den offenen Kirchen sollen Körbchen mit Zettel und Stift bereit liegen.

Wir werden die Bitten und Gebete auf den Altar mitnehmen und in drei Wochen allesamt ins Osterfeuer geben. Unsere Gebete sollen sich verzehren und damit nach Gottes Willen die Welt heller, wärmer, hoffnungsvoller machen.


22.03.2020

Die Messe gestern Abend haben wir aufnehmen und auf die Homepage stellen können. Einige von Ihnen haben sie schon gesehen und positive Rückmeldung gegeben. Danke für diese Signale und Danke an unsere technische Unterstützung! Hoffentlich werden die Vorschriften nicht noch weiter verschärft, so dass wir dieses Angebot aufrecht erhalten können. Wie dem auch sei: wir werden weiter in Gedanken mit Ihnen beten und die Messe feiern, darauf können Sie sich verlassen!

Sie können im Übrigen auf vielen Kanälen sogar täglich live die Messe mitfeiern. Pfr. Schmaderer empfiehlt www.k-tv.org oder www.ewtn.de Auch unter www.katholisch.de/artikel/5031-live-auf-katholischde finden Sie ein entsprechendes Angebot.

Zuschauen ist aber nicht alles. Es heißt auch Mitbeten, ja Beten überhaupt! Viele Menschen haben sich das bei uns abgewöhnt, erst recht als Familie oder als Paar. Manchmal kommt es mir in Gesprächen so vor, dass man nichts mehr „heimlich“ macht als beten. Ich meine, dass so eine schwere Zeit auch eine Gelegenheit bietet. Trauen Sie sich, zu den Menschen, mit denen Sie Ihre Wohnung teilen, zu sagen: Komm, lass uns zusammen beten! Ich meine, dass Sie mehr Zustimmung als Ablehnung erfahren werden.

Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich vom Gedanken, Pfarrer zu werden noch weit weg war, aber ein Kreis von 14jährigen Jungs Mitte der 80er Jahre war nicht damit zufrieden, dass jetzt, wo wir endlich größer wurden, das Gebet der Jugend auf die Osternacht zu nicht mehr stattfand. Unser bisheriger Pfarrer war fort und der Neue unterstützte das nicht. Da haben wir uns zu viert ausgemacht: wir bleiben die Nacht über in unserem Gartenhäusl zusammen und wach, um am Morgen gemeinsam in die Osternacht zu gehen. Rosenkranz, Kreuzweg, irgendwas aus dem Gotteslob... ein Spaziergang, Lachanfälle, aber auch ernsthafte Gespräche haben diese Zeit für mich unvergesslich und prägend gemacht. Wir waren nicht „katholischer“, frömmer oder begabter als Sie: darum trauen Sie sich!

In den Pfarrbriefen liefere ich Ihnen jede Woche eine Anregung für einen Hausgottesdienst und ich werde das in den nächsten Tagen über unseren Newsletter noch verstärken.


21.03.2020

Darf ich in die Kirche / Moschee?
Kirchen oder Moscheen dürfen, soweit sie geöffnet sind, alleine besucht werden. Gottesdienste finden nicht statt. Die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis sind möglich.

Quelle: https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/

Ich ordne an, dass unsere Dorfkirchen und –kapellen, also alles was „in Spazierreichweite“ liegt, ab jetzt allesamt tagsüber geöffnet sein sollen. Vielleicht kann man sogar eine Kerze/Laterne vor die Tür stellen und ggfs. ein Plakat befestigen: Kirche geöffnet! (wenn man die Tür nicht von vornherein offen stehen lässt). Die Nachbarn – die ja jetzt eh daheim sitzen – bitte ich darauf zu achten, wenn ein Kleintransporter davor hält. Ansonsten: Schande über jemand, der die Gelegenheit zu Vandalismus oder Diebstahl nutzt.
Für dieses Wochenende haben Kaplan Seiberl und ich einen kompletten Wortgottesdienst für daheim erstell. Die Pfarrbrief-/Newsletter-Bezieher bekommen ihn im Anhang, auf der Homepage steht er unter „Gottesdienste aktuell“, in den Sonntagskirchen liegt er zum Beten in geringer Stückzahl aus. Sollte ihn jemand mit nach Hause nehmen wollen, kopieren wir ggfs. nach, dann können Sie ihn natürlich auch an einem anderen Tag in dieser Woche beten. Heute Abend nehmen wir die Vorabendmesse in St. Pankratius auf und stellen sie dann für Sie zum „Mitfeiern“ auf unsere Homepage.
Kommen Sie gut durch diesen Tag!
Ihr Pfarrer Holger Kruschina.


20.03.2020

Pfarrei in Zeiten von Corona

Nach den neuesten Anweisungen der Diözese vom 18.3. und nach Absprache unter uns Hauptamtlichen kann ich folgende Ordnung verkünden:

·        Die Gottesdienste im Krankenhaus entfallen. Die bereits für diesen konkreten Mittwoch erbetene Messintention wird an einem anderen Ort gelesen- siehe unten.

·        Die Gottesdienste im Caritas-Altenheim sind AUSSCHLIESSLICH für die Hausgemeinschaft bestimmt, zum Schutz unserer Seniorinnen und Senioren.

·        Die übrigen Werktagsgottesdienste feiert ein Priester in der entsprechenden Kirche. Wenn die Glocken kurz vor Beginn läuten, ist das die Einladung an alle daheim, sich zum Gebet zu (ver-)sammeln. Wer die Lesetexte des Tages dazu meditieren möchte findet sie z.B. auf der Homepage des Bistums Regensburg. Eine Andacht aus dem Gotteslob oder ein Rosenkranzabschnitt können ebenso hilfreich sein, wenigstens bis zum Wandlungsläuten im Gebet zu verweilen.

Am Samstag/Sonntag gilt folgende Ordnung:

·        Samstag 16.00 Uhr (bis auf Weiteres auch nach der Zeitumstellung!) in TRASCHING und 18.00 Uhr in Roding laden die Glocken zur häuslichen Mitfeier der Vorabendmesse ein.

·        Für den Sonntagswortgottesdienst erstellen wir eine komplette Vorlage mit Predigtgedanken, die Sie als Newsletter zugeschickt bekommen, wenn Sie auf unserer Homepage den Pfarrbrief online abonnieren. Sie kann auch in einer der Kirchen und zu einer anderen Stunde gebetet werden. Dort liegt sie in geringer Stückzahl aus.

·        Am Sonntag feiern wir um 8.00 Uhr in Roding die Messe nichtöffentlich für die Pfarrei. Anschließend wird die Kirche den ganzen Tag geöffnet und das Allerheiligste bis ca. 11.00 Uhr ausgesetzt, um den Sonntagvormittag auch entsprechend heiligen zu können.

·        Um 9.00 Uhr wird die Messe in OBERTRÜBENBACH und um18.00 Uhr in Wetterfeld gefeiert. Die 10.00 Uhr Messe in Roding ENTFÄLLT. Stattdessen feiert ein Priester in einer der vielen Kapellen eine weitere Messe, um so auch in unsere Pfarrei hineinzuwirken.

Ebenfalls in einer Kapelle wird am Mittwochabend anstelle der ausfallenden Krankenhausmesse gefeiert. Bitte haben Sie Verständnis, wenn der Ort vorher nicht bekannt gegeben wird. Im Sinne der Corona-Prävention sind auch dort Menschenansammlungen verboten. Wir hoffen aber, dass einige die Glocke hören und wissen: wir sind im Gebet verbunden. Das kann auch an anderen Werktagen so sein, wenn wir entsprechend auskönnen, aber es geht nicht um eine quantitative Häufung, sondern um eine „Qualität“ unserer Gemeinde.

Im Sinne eines gemeinsamen Christseins werden sonntags um 10.00 Uhr die Glocken der evangelischen Christuskirche und von St. Pankratius läuten und den Sonntag in Erinnerung bringen.

Gerne verweise ich auf die guten und wertvollen Impulse unserer evangelischen Schwesterkirche, die Sie ganz am Ende dieses Textes finden. Und ich danke für das ökumenische Aufgreifen der Bitte unseres Heiligen Vaters am Donnerstagabend, 19.3. um 21.00 Uhr zum gemeinsamen Gebet einzuladen. Das soll uns erst mal einer nachmachen!

Nach derzeitiger Planung werden wir den Gottesdienst am Samstagabend aufzeichnen und für Sie ab dem Abend und für den Sonntag auf unsere Homepage stellen!

Weiterhin wollen wir übrigens am Gute-Werke-Netz bauen, jetzt mehr denn je!

Zum Beichtsakrament ist eine weitere Weisung ergangen: Beichte in den Beichtstühlen ist nun untersagt. Daher entfallen die zuletzt noch angekündigten Beichtgelegenheiten in den Filialen. Für Roding haben wir folgende Lösung geplant: zu den Beichtzeiten sitzt ein Priester vorne beim Taufstein (ggfs. ein zweiter bei der Mariensäule) hinter einer mobilen Wand mit Sichtschutz auch in den Kirchenraum. Zwei Sitzgelegenheiten ermöglichen Ihnen wahlweise eine anonyme Beichte oder – mit den berühmten zwei Meter Abstand – ein Beichtgespräch. Wichtig ist, dass sich alle anderen im HINTEREN Drittel der Kirche aufhalten, so dass das Beichtgeheimnis gewahrt bleibt. Selbstverständlich auch hier mit Abstand zum nächsten Beichtiger. Eventuell unterstützen wir die akustische Barriere durch zusätzliche leise Musik im Kirchenraum.

Wir gehen aktuell davon aus, dass die Firmung am 6. Juli gefeiert werden kann. Die Erstkommunionen freilich dürften im Termin gefährdet sein. Um bei Aufhebung der restriktiven Vorschriften nicht alles neu planen zu müssen, rollen wir die Termine auf. Das heißt der vermutliche Termin in Wetterfeld ist nun der 17. Mai anstelle des 19. April, für Roding wäre es Do 21. Mai (Christi Himmelfahrt) anstelle des 26. April, für Trasching der 24. Anstelle des 3. Mai. In Obertrübenbach fiele der Termin dann auf Pfingsten usw., aber ich hoffe wirklich sehr, dass wir von dieser Regelung nicht zur Gänze Gebrauch machen müssen. Jedenfalls haben die Familien bei absehbarem Ausfall des ursprünglichen Termins über vier Wochen Zeit, um umzudisponieren. Ganz wichtig: die Kinder kennen sich z.T. von der Schule und auf jeden Fall von den Weggottesdiensten. Wenn einem Kind/einer Familie der Termin in der geplanten Kirche nicht passt, sollten wir alle so flexibel sein, dass wir „durchmischen“ und das betreffende Kind sich einfach in einem anderen Gemeindeteil einklinkt. Es hilft nichts: es sind keine normalen Zeiten.

Wenn weitere Weisungen ergehen, werden wir die Ordnung anpassen und Sie informieren. Gott segne Sie, ich trau mich dass jetzt sagen, meine Kinder.

Ihr/Euer Pfarrer Holger Kruschina
 

#hoffnunghamstern in und um die evangelische Christuskirche Roding

Die Corona-Pandemie schränkt das öffentliche Leben ein. Davon ist auch die evangelische Kirche betroffen. In dieser Zeit ist es eine Herausforderung gute Gedanken und einen klaren Kopf zu bewahren und Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen.

Die Christuskirche lädt dazu ein, Hoffnung zu hamstern. Verschiedene Angebote zum #hoffnunghamstern sind dafür vorbereitet.

Offene Kirche

Die Kirche ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet und lädt ein zu einem stillen Gebet mit der Möglichkeit eine Kerze anzuzünden. Außerdem liegen Hoffnungsworte aus, die mitgenommen werden können. Die Glocken läuten als Einladung zum Gebet zu den üblichen Zeiten um 12 Uhr und 20 Uhr, sowie samstags um 18 Uhr.

Gemeinschaftsaktion „Hoffnung strahlt und blüht“

Fleißige Helfer haben den Kirchplatz mit bunten Blumen und Ostereiern geschmückt. Der Martin-Luther-Platz strahlt hell und freundlich. Hoffnung und Zuversicht können wachsen. Der Martin-Luther-Platz vor der Christuskirche soll bis Ostern ein bunter Ort der Zuversicht und Hoffnung werden, dessen Anblick den Menschen guttut und Kraft schenkt. Die Ostereier sind dabei ein starkes Zeichen für die Osterbotschaft. Nach Leid, Angst und Orientierungslosigkeit kommt wieder eine Zeit, in der das Leben aufbricht und blüht. Alle sind eingeladen die Bäume und Sträucher mit weiteren Ostereiern oder den Vorplatz mit weiteren Blumen zu schmücken. Willkommen sind auch Ostereier als Fensterbilder, die Kirchenfenster noch schmücken können. Wer Lust und Freude hat sich zu beteiligen, egal aus welcher Konfession, ist herzlich dazu eingeladen. Die Gestaltung des Platzes als Gemeinschaftsaktion macht deutlich, dass wir zusammen uns gegenseitig an die Osterbotschaft erinnern und daraus Hoffnung hamstern können.

„Ge(h)danken-Gottesdienst“ am Sonntag

Am Sonntag läuten die Glocken um 10 Uhr für 10 Minuten. Als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit sind die Glocken der katholischen Kirche St. Pankratius und der evangelischen Christuskirche über der ganzen Stadt zu hören. Gleichzeitig lädt die evangelische Kirche im Stadtpark ein zu einem Ge(h)danken-Gottesdienst. An verschiedenen Stationen an den Bäumen im Stadtpark hängen Gebete, Bibelworte, Gedanken und Segen als Gottesdienst, den jede und jeder für sich persönlich im Gehen und in Gedanken ablaufen und feiern kann. Die Stationen hängen von Sonntag bis einschließlich Montagvormittag.
Die evangelisch-lutherische Christuskirche freut sich über alle, die sich zum #hoffnunghamstern einladen lassen. Es wird darum gebeten beim #hoffnunghamstern auf die vorgeschriebenen Hygieneregeln zu achten.

 

 


19.03.2020

Heute um 21 Uhr Glockengeläut zum weltweiten Rosenkranzgebet
 
Papst Franziskus ruft für heute (Donnerstag) Abend um 21 Uhr weltweit zum Gebet des Rosenkranzes zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf. Bischof Rudolf Voderholzer bittet alle Gläubigen des Bistums, sich diesem Aufruf des Papstes anzuschließen und heute abend zuhause den lichtreichen Rosenkranz zu beten. Alle Kirchen der Diözese läuten zum selben Zeitpunkt für fünf Minuten die Glocken.

Die lichtreichen Geheimnisse des Rosenkranzes über das Wirken Jesu:
1 ... Jesus, der von Johannes getauft worden ist
2 ... Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana geoffenbart hat
3 ... Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
4 ... Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
5 ... Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat

Eine Anleitung für das Rosenkrangebet finden Sie im Gotteslob unter der Nummer 4 (Seite 38) oder unter

https://www.katholisch.de/artikel/41-das-rosenkranzgebet


16.03.2020

Sie können sich darauf verlassen. Wenn die Gottesdienste nicht mehr öffentlich gefeiert werden dürfen, werden wir Priester dennoch die Messen persolvieren. Wenn irgendmöglich zur selben Zeit und am vorgesehenen Ort. Ich habe vor, die Glocken dann nicht eine halbe Stunde zuvor, sondern nur kurz vor Beginn läuten zu lassen, damit die umliegenden Bewohner wissen: jetzt ist Gottesdienst. Stand 16.3. ist von der Diözese die Weisung ergangen, dass dies wenigstens werktags in verschlossenen Kirchen zu geschehen hat. Vermutlich wird der Sonntag folgen. Eine Idee, an deren praktikabler Umsetzung ich noch arbeite: Vielleicht können wir noch „näher“ zu Ihnen kommen. Wundern Sie sich also nicht, wenn einmal die Glocke in Zenzing, Nanzing, Unterlintach, Regenpeilstein ... läutet. Wir sind bei Ihnen! Verbinden Sie sich mit uns im Gebet und melden Sie sich im Pfarrbüro, wenn Sie die Krankenkommunion wünschen. Bedenken Sie aber auch, dass dies nicht sein sollte, wenn Sie Corona-verdächtig in Quarantäne oder bereits an Corona erkrankt sind. Schwer Erkrankte kommen ohnehin ins Krankenhaus, wo wir uns entsprechend vorbereiten können.
Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie Unterstützung, etwa beim Einkauf benötigen. Leider kann der Pfarrbrief, den ich jetzt schreibe, schon morgen „veraltet“ sein. Das ist bei einem Wochenblatt mit Druckvorlauf halt so, darum:

Beachten Sie bitte die Meldungen der Tagespresse – der ich an dieser Stelle einmal ausdrücklich für die tolle Zusammenarbeit danken möchte! – und vor allem: Schauen Sie selbst – oder lassen Sie das die jüngere Generation für Sie erledigen – auf unserer Homepage vorbei.

www.pfarrei-roding.de

Mit unserem Systemadministrator arbeite ich daran, Gottesdienst-aufzeichnungen, Live-Streams, Blogs etc. zu ermöglichen, so dass Sie online „in Roding“ feiern können. Selbstverständlich gibt es viele andere mediale Möglichkeiten in Radio, Fernsehen und Internet. Wir bereiten zudem eine Rodinger Vorlage vor, damit Sie zu Hause einen Wortgottesdienst feiern können. Eine besondere Rolle bekommt nun unser „Newsletter“ über den Sie normalerweise den Pfarrbrief beziehen, denn ihn kann ich tagesaktuell bedienen. Darum: abonnieren Sie den Pfarrbrief auf jeden Fall online, wenn Sie das bisher noch nicht getan haben – und unsere Newsletter-Bezieher bitte ich, als Multiplikatoren zu wirken und ihren Bekanntenkreis zu bedienen.

Unser Praktikant Ramon Rodriguez hat eine Novene erstellt, also eine Gebetsinitiative, die neun Tage lang dauert. Sie bittet um die Fürsprache der hl. Corona. Die gab es wirklich und sie ist eine Fürsprecherin bei Seuchengefahr. Sie finden die Gebetsimpulse auf unserer Homepage, ausgedruckt an den Schriftständen und erhalten Sie als Newsletter.

Was für Messen gilt, gilt selbstverständlich erst recht für alle nichteucharistischen Gottesdienste wie Andachten, Rosenkränze etc. Die Kirchen aber sollen ausdrücklich offen bleiben zum Verweilen und zum Gebet!